Schwalbenfreund-liches Haus
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Schwalbenfreunde gefunden
Der Heine Hof in Herten-Scherlebeck

Der Heine Hof in der Ried wird für seine Schwalben-freundlichkeit ausgezeichnet
Die Schwalben sind wieder da! Vielerorts ist ihr Gezwitscher in der Nähe von Häusern, Schuppen und Ställen zu hören. Doch so zahlreich wie früher sind sie nicht mehr, denn die Anzahl der Schwalben geht seit vielen Jahren zurück.
Die Tiere suchen oft vergeblich ihre alten Plätze auf ihren Höfen. Früher waren in jedem Kuhstall Platz für mehrere Rauchschwalbenpaare. Jetzt sind vielerorts Viehställe verschlossen – sofern es sie überhaupt noch gibt. Offene Feldwege und Hofeinfahrten, ideale Orte für die Schwalben, um Material zum Nestbau zu sammeln, sind heute versiegelt. Von den teilweise überzogenen Hygienevorstellungen einiger Hausbesitzer ganz zu schweigen.
Daher ist es um so erfreulicher, dass der Heine Hof zeigt, dass es auch anders geht.
Auf dem Hof der Bauernfamilie Heine fliegen 9 Pärchen Rauchschwalben ins Haus und ca. 25 Paare Mehlschwalben am Haus. Die Schwalben nutzen den Matsch der beim sauber machen des Spargels entsteht für ihre Nester.
Der weise Bauer weiß - „Wo die Schwalbe nistet im Haus, zieht das Glück niemals aus.“
Am Montag den 16. Mai um 15.30 Uhr wurde der Hof Heine mit der Plakette für das „Schwalbenfreundliche Haus“ ausgezeichnet.
Bewerben für diese Plakette können sich übrigens Hausbesitzer bei der NABU-Herten, die das Brutgeschehen der kleinen Sommerboten dulden und fördern. Ganz gleich, ob es sich bei dem Gebäude um ein Wohnhaus, Hotel, Bauernhof oder Fabrikgebäude handelt.
Ponyhof Tiemann in Marl


Am 8.Juni erhielt der Ponyhof von Barbara Tiemann in Marl Kötterhof 107 Besuch von NABU Aktiven.
Familie Tiemann bietet für Menschen aller Altersgruppen Freizeitreiten,Tunierreiten und Vielseitigkeitsreiten an. Die Gebäude und Stallungen werden offengehalten, so dass auch Wildtiere dort eine bleibe finden. Inzwischen haben sich 12 Paare Rauchschwalben eingenistet, die reichlich Nachwuchs haben.
Gefreut haben sich die NABU Leute auch über die Matschkuhle, die entsteht wenn die Pferde abgepritzt werden.
Familie Gröning

Die Karawane zieht weiter.....
Unter Führung des Journalisten der Marler Zeitung führte der Weg vom Kötterweg zum Wellerfeldweg in Marl -Sinsen.
Dort erwarteten uns Familie Gröning und vier flügge Jungschwalben welche auf der Dachrinne saßen und von ihren Eltern gefüttert wurden.
In den weitläufigen Stallungen der Pferdepension sind 22 Pferde untergestellt. Hier gibt es genügend Einflugmöglichkeiten für die Rachschwalben .
So haben sich in den letzten Jahren 20 Paare angesiedelt.
Weil das Umfeld von Wiesen und Gehölzen gesäumt ist, gibt es auch genügend Nahrung für Schwalben und andere Gefiederte.
Als Anerkennung wurde die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ angebracht und eine Nisthilfe für Schwalben zum ausprobieren.

