Für Natur und Erholung im Katzenbusch

Informationen an den Rat am 12.Oktober im Glashaus Herten
Unterschriftenaktion
Die gemeinsame Unterschriftenaktion von BUND und NABU "Rettet den Katzenbuschwald" am Freitag den 16 September am Markt in Herten fand regen Zuspruch und war ein voller Erfolg.
Wir freuen uns auf die vielen zustimmenden Gespräche beim nächsten Termin am:
25.September von 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
Herten Bussardweg 2
Gehweg am Rstaurant Rosengarten

Position des NABU-Herten zum Vorhaben Baumhaus- und Kletterpark Katzenbusch
Grundlagen:
Herten ist mit seinem Anteil von 14,2 % Wald waldarm (Kreis RE 25% NRW 32%)
Der alte Buchenbestand im Katzenbusch ist wertvoll für Natur und Mensch. Der Wald ist ein faszinierender Ort voller Sinneseindrücke und voller Leben. So ist auch der Katzenbusch ein wertvoller Ort der stillen Erholung.
Naturnahe Buchenwälder sind Orte der Artenvielfalt. Typische Waldbewohner im Katzenbusch sind: Fledermäuse - Abendsegler und Zwergfledermaus / Vögel - Schwarzspecht, Buntspecht, Kleiber, Baumläufer, Hohltaube und Waldkauz / hinzu kommen zahlreiche Bewohner des Waldes über und unter der Erde.
Auswirkungen des Bauvorhabens
Die konkreten Auswirkungen auf die im Wald lebenden Arten, können nur durch ein qualifiziertes artenschutzrechtliches Gutachten ermittelt werden.
Durch die Errichtung der Anlage geht der Waldcharakter verloren. Herten wird um ein Stück Wald ärmer.
Schäden an den Bäumen: Die Buche reagiert besonders empfindlich auf Druckbelastung, da ihr die schützende Borke fehlt. Ablösen der Rinde und Verformungen des Holzes sind wahrscheinlich.
Strauch- und Krautschicht werden im Bereich zusätzlicher Wege und der Ein- und Ausstiege betroffen sein.
Verlust an Naturnähe: Plattformen und Baumhäuser sind nicht natürliche Elemente, die massiv in den Baumbestand eingebracht werden. Der Wald wird bebaut. Das Bild des Waldes wird sich für die Erholung suchende Bevölkerung negativ ändern. Für die Tiere des Waldes bedeutet die Bebauung Lebensraumverlust. Der angrenzende Wald und Park ist als Auswanderungsmöglichkeit relativ klein.
Vergrämung der Tierwelt durch den Betrieb der Anlage (Bewegung, Verlärmung)
Forderungen
Verzicht auf den Kletterpark, denn auch bei einer Minimierung von Baum- und Bodenschäden durch entsprechende Arbeits- und Installationstechniken, können die o. g. Auswirkungen nicht vermieden werden.
Erstellung eines artenschutzrechtlichen Gutachtens parallel zu dem Schritt: Erarbeitung des ersten Planentwurfes. Dieser Schritt ist zwingend notwendig um artenschutzrechtliche Belange ausreichend zu berücksichtigen.
Erstellung eines Landschaftspflegerischen Begleitplans, ebenfalls möglichst frühzeitig, zur Berücksichtigung weiterer naturschutzfachlicher Belange.
Frühzeitige Information der Unteren Landschaftsbehörde beim Kreis Recklinghausen.
Für Natur und Erholung im Katzenbusch
Kletterpark und Baumhäuser im Katzenbusch?
Wir, vom NABU Herten, wollen, dass der Volkspark Katzenbusch so bestehen bleibt wie er ist! Und viele Hertener wollen das auch!
Kein Kletterpark, keine Baumhäuser, keine Lama- oder Eselführungen!
Der Katzenbusch dient der Erholung. Es sind für solche Vorhaben weder genügend Parkplätze noch ein Hygienestandort ausreichend vorhanden.
Die Krautschicht wird verschwinden – gerade im Frühjahr, wenn die Busch-windröschen blühen – wie lange dürfen wir uns dieser Pracht noch erfreuen?
Diese und viele Fragen möchten wir uns am kommenden Samstag, 30.Juli 2011 um 16:00 Uhr im Katzenbusch stellen. Treffpunkt ist das Eingangstor zum Katzenbuschsstadion.
Die Presse ist hierzu herzlich eingeladen, um über die Situation im Katzenbusch zu berichten.
Dieses Thema wird viele Bürger in Herten beschäftigen, der Katzenbusch darf kein Vergnügungspark werden!
Der Vorstand NABU Herten
Bebauungsplan Baumhauspark und Klettergarten im Katzenbusch
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Zunächst einige Feststellungen:
Herten nimmt im Kreis RE die letzte Stelle in Bezug seines mit Wald bestandenem Flächenanteil ein.
Hier die Daten:
BRD 33 %
Kreis 25 %
Herten 14,2 %
Wir schädigen und entwalden Herten weiter. Zu erinnern sei nur an
- Kahlschlag Hertener Mark
- Erlenbestand Uferstraße
- Wäldchen an der Kaiserstr.
- Burgenland im Naturschutzgebiet Schlosswald
- Neuer Angriff auf weite Flächen des Katzenbusches
Dieser Wald ist einzigartig in seiner Schönheit besonders mit seinem alten Buchenbestand.
Diese Buchen-Bestände sind nach der Experten-Aussage besonders empfindlich gegen Trittbelastung. Daher könnte dieses zum vorzeitigen Absterben führen (Baumgutachter). Außerdem ist die Strauchschicht dort üppig und würde so bei der Verwirklichung des Kletterwaldes weichen müssen.
Darüber hinaus führt dieses Bauvorhaben auch zur Vergrämung der Tierwelt.
Typische Waldbewohner im Katzenbusch:
Fledermäuse: Abendsegler und Zwergfledermaus
Vögel: Schwarzspecht, Buntspecht, Kleiber, Baumläufer, Hohltaube und Waldkauz.
Hygiene: Da sich am Empfangsgebäude keine Toiletten in unmittelbarer Nähe befinden, ist davon auszugehen, dass einige Besucher ihre Notdurft und Essensreste im Gelände belassen. Das führt zur unerwünschten Veränderung der Strauch und Krautschicht.
Profitieren werden neben den Investoren nur Rabenvögel, Mäuse und Ratten. Wollen wir das?
Die Akteure sind der Baurat und die SPD Fraktion
Herbert Beste
Vorstand Herten








