Naturschutz mit Schere und Säge
Wenn Anfang November Bäume und Sträucher ihre Blätter abstoßen, beginnen wichtige und notwendige Tätigkeiten für die Pflege von Naturschutzflächen.
Hier einige Beispiele:
Ø Weidenkopfbäume
Diese sollten nach einigen Jahren geschneitelt werden um das Umbrechen zu verhindern, wobei die Schnittfolge in Abschnitten erfolgen sollte.
Die anfallenden Weidenzweige können vielseitig verwendet werden:
– Als Neupflanzung, Indianerzelt, Flechtzäune, Igelhaus und Totholzhaufen.
Ø Obstbäume:
Neupflanzungen wie auch Ersatzpflanzungen erhalten einen Pflanzschnitt und eine Bodenauflockerung sowie sicheren Halt durch einen Pflanzfahl.
Um ein tragfähiges Astwerk zubekommen, ist ein jahrelanger Entwicklungsschnitt notwendige Voraussetzung.
Bereits in der Ertragsphase sollten hier und da vorsichtig Zweige ausgelichtet werden.
Ø Heckenpflanzen:
– wie z.B. Hasel, Faulbaum, Liguster und Schneeball vergreisen nach einigen Jahren.
Folgende Schnittmaßnahme bieten sich an:
a) Auslichtung:
Bei dieser Methode werden einzelne Zweige bis zum Grund entfernt
b) Auf dem Stock setzen:
Hierbei wird das gesamte Gehölz etwa 30cm über den Boden abgeschnitten.
Beide Methoden regen den Strauch zum kräftigen Neuaustrieb an.
Ø Nisthilfen:
Für Eulen, Turmfalke, Singvögel, Fledertiere, Hornissen und Wildbienen
sind in unserer ausgeräumten Natur eine sinnvolle Ergänzung, um das Gleichgewicht der Natur zu gewährleisten.
Kontrollieren, säubern, ausbessern und das Anbringen von neuen Nisthilfen muss vor der Brutsaison geschehen.
Fit durch Naturschutz am 28.November 9,00Uhr Wiesenbachaue
Treffpunkt Scherlebecker Str.318b
Arbeitskreis Streuobstwiese Info :Paul Klettke T 02366 366 27

