Sie sind hier: Tiere und Pflanzen / Vogel des Jahres / 2007 Turmfalke
Dienstag, 2026-09-29

Nahrung

Turmfalken "Pizza"

Turmfalken "Pizza"

Turmfalkengewölle

- enthalten überwiegend Mäusehaare, aber auch Vogelfedern und Käferteile

- sind fest gewalzt, 33-45 mm lang und 14-22 mm dick

Die Ausstellung

Bild: Jörg Gröger


Der Turmfalke

Falco tinnunculus, wird auch Rüttelfalke oder Turmweihe genannt

MännchenWeibchen
Kopf:hellblaugraurotbraun dunkel gefleckt
Rücken:braun dunkel geflecktrotbraun dunkel gefleckt
Spannweite: ca. 76 cmca. 76 cm
Schwanz:hellblaugrauquer gebändert

Unterseite:

gelblich mit Tropfenfleckengelblich quer gebändert

Jagd, Brut und Revier

Der Turmfalke schaut im Rüttelflug, in der Luft stehend, nach Beute aus, meist bei warmer Witterung. Bei Kälte, um Energie zu sparen, jagd er vom Ansitz, Baum oder Pfahl aus. Die Größe seines Jagdrevieres (1-10 km²) hängt vom Pflanzenbewuchs in der Region ab.

Das Männchen verteidigt im Nestumfeld den Brutplatz, der oft in der Nähe anderer Vogelnester liegt. Die Nistplätze der Turmfalken liegen oft in mehr als 5 m Höhe in Baumhöhlen oder Felsnischen, auf Bäumen mit Elster- oder Krähennestern und an hohen Gebäuden (Kirchturm => Name).

Das Brutgeschäft beginnt im April oder Mai. Alle 2 Tage legt das Weibchen ein Ei bis zu 5 oder 6 Stück. Nach der Brutzeit von 29 Tagen schlüpfen die Jungen und bleiben etwa 28 - 32 Tage im Nest. Auch danach füttern die Eltern ihre Jungen noch etwa 10 Tage.