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Dienstag, 2026-09-29

Endlich wieder da - Sie wiegen sich im Wind und leben im Wald

Bild: Herbert Beste
Bild: Herbert Beste

Während die  Schneeglöckchen den Vorfrühling einläuten, sind Buschwindröschen echte Frühlingsboten.

Den Winter haben sie mit ihren Wurzelrhizomen unter Laub überdauert und treiben nun im noch lichten Wald Blätter, die an Hahnenfüße erinnern und strecken die sternförmigen Blüten dem Licht entgegen. Wenn es regnet neigen sich die Blüten und sind so vor der Nässe geschützt. Bei Sonnenschein wiederum öffnen sich die Blüten wie Sterne und werden von Mücken, Fliegen sowie Wildbienen bestäubt.

Die Samennüsschen werden von Ameisen im Wald verteilt. Schon im Mai, wenn sich das Blätterdach des Waldes schließt, welken die Blätter und Blüten und die Buschwindröschen ziehen sich in der Laubstreu zurück, um uns im nächsten Frühjahr zu erfreuen.

Die Waldanemonen sind selten. Allerdings treten sie dort wo sie sich wohlfühlen  offen und in riesigen Herden auf. Weil Anemonen sich mit Gift schützen, werden sie von Tieren nicht gefressen.

So will es die Natur  - auch im Katzenbusch  - zur Freude der Besucher.