Baum des Südens die Edelkastanie
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Castanea sativa so der wissenschaftliche Name der Edelkastanie blüht zur Zeit im Schlosspark Herten.
Das natürliche Vorkommen der Esskastanie ist Süd / Südosteuropa, Balkan und der Kaukasus. Ursprüngliche Vorkommen gibt es in den Appenin in Mittelitalien.
Bei uns in Westfalen ist der Baum recht selten. In den Wintermilden Weinbaugebieten Deutschland wurde der Baum schon von den Römern eingeführt.
Er kann 35 m hoch werden und liebt schattige Bereiche und kann mehrere hundert Jahre alt werden. Im alter entstehen an den Stämmen viele Höhlungen, die Eulen, Singvögel , Fledermäusen als Unterschlupf dienen.
Relativ spät im Juni – fallen die männlichen Kätzchen auf, die bis zu 20 cm lang werden können, während die weiblichen Blüten klein und unscheinbar sind und immer zu dritt stehen. Die Blühten verströmen einen unangenehmen süßlichen Geruch. Als Bestäuber fungieren Bienen, Ameisen und Käfer.
Die Früchte erinnern an diejenigen der Rosskastanie, weil auch sie einen stacheligen Samenmantel besitzt. Allerdings besteht zwischen den beiden Bäumen kein verwandtschaftliches Verhältnis. Botaniker ordnen die Marone zu den Buchengewächsen und die Rosskastanie zu den Rosengewächsen ein. Südländer wissen die Früchte der Esskastanie zu schätzen, während die Westfalen keinen großen Schnuppen daran haben.
Prächtige Exemplare im Schlosspark gibt es in der Allee zur Feige und am Kaffee des LWL sowie ein dreistämmiges Exemplar an der Narzissenwiese.
Zum Schluss ein Rezept einer Kastaniensuppe:
500 g geschälte Kastanien in 1Liter Brühe 10Minuten kochen.
Danach pürieren und aufkochen
150 g Sahne oder Rahm dazugeben, mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.
Mit Sahne und Majoran garniert servieren.
Weitere Informationen gibt es Sonntags von 13.00 –18.00 Uhr im Schlossgewölbe Herten.


