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Dienstag, 2026-09-29

Pflanze des Monats April

Bild: Herbert Beste

Lungenkraut
(Pulmonaria officinalis)

Vorstellung einer Wildpflanze die typisch für den Monat und von besonderer Bedeutung für Mensch und Tier ist.

Durch diesen Beitrag will der NABU den Gartenbesitzern nützliche Hinweise geben Jedermann kann einen Beitrag zum Erhalt unserer heimischen Natur leisten. Zu nennen sind hier Kindergärten, Schulen, Gewerbebetriebe, Landwirtschaftliche Betriebe, Kommunale Grünflächen und Kleingärten.

Das Lungenkraut ist eine Waldblume mit vielen hängenden Blüten .Die bescheidene Pflanze war schon im Mittelalter den Menschen aufgefallen und genutzt. So blüht sie anfangs rosa und später blauviolett.
Wegen ihres hohen Gehalts an Kieselsäure wurden die Blätter bei allen möglichen Lungenkrankheiten verwandt .Das getrocknete Kraut kann Teemischungen beigegeben werden. Es wirkt entzündungshemmend und leicht harntreibend. In England wurden die Blätter als Gemüse zu Speisen verarbeitet.

Sie ist eine der wenigen Frühlingsblüher, deren Blätter nach der Blüte nicht verwelken. Am besten gedeiht das Lungenkraut im Halbschatten, zum Beispiel an Gartenteichen und in Rabatten, die an Gehölzen grenzen oder sich im Schatten von Gebäuden befinden Da sie nur cirka 25 cm hoch wird, ist sie auch als schöner Bodendecker von Nutzen.

Zu guter letzt ist diese Pflanze ein ungeheurer Nektarspender für Bienen und Hummeln.
Zitronenfalter und Aurorafalter sind besonders angewiesen auf die Nektarspende des Lungenkrautes.

Mit Wiesenprimeln, Vergissmeinnicht, Günsel, Taubnessel und Gemswurz stehen weitere schöne und ausdauernde Wildpflanzen zur Verfügung.