Die Pflanze des Monats November
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Die Eibe
(Taxus baccata)
Eiben wachsen langsam und ausdauernd. Dabei erreichen sie eine maximale Höhe von 18 Metern. Ausserdem gehören sie zu den Bäumen auf diesem Planeten mit der höchsten Lebenserwartung. Die Hintersteiner Eibe soll 2000 - 3000 Jahre alt sein.
Es gibt männliche und weibliche Bäume. Die kleinen Blüten sitzen auf der Unterseite der Zweige und blühen im März. Der Wind sorgt für die Bestäubung.
Die Eibe trägt als einziger europäischer Nadelbaum keine Zapfen, sondern beerenähnliche, rote Früchte. Im Grundsatz gilt: alle Vögel mögen Eibenfrüchte.
Außer dieser Frucht sind alle Pflanzenteile giftig. Ein Pfund Nadeln wirft ein Pferd um, für uns Menschen reichen 50-100 g Nadeln. Seltsamerweise sind Eibennadeln für Rehe, Hasen und Kaninchen eine Delikatesse.
Aus dem harten Holz wurden früher Speere, Bögen und Pfeile gefertigt. Eiben wurden in der Zeit der Barockgärten mit der Heckenschere zu dekorativen Figuren getrimmt. Auch heute gilt, wer eine schöne und dichte sowie sattgrüne Hecke haben möchte, hat nur eine Wahl: die Eibe.


